Als IT-Dienstleister im Bildungsbereich sehen wir es als unsere Aufgabe diese Marktentwicklungen frühzeitig einzuordnen , sodass IT-Planung und Budgetierung verlässlich aufgesetzt werden können.
Speicherpreise unter Druck: RAM und Flash werden deutlich teurer
Marktanalysen gehen davon aus, dass sich die Speicherpreise 2026 spürbar erhöhen werden. Laut Berichten von PC-WELT und heise online rechnen Analysten je nach Segment mit Preissteigerungen von 10 bis 20 % bei DRAM- und NAND-Flash-Speicher.
Betroffen sind insbesondere große Speicherhersteller wie Samsung, SK hynix und Micron, die ihre Produktionskapazitäten zunehmend auf margenstarke Bereiche wie KI-Beschleuniger, Rechenzentren und High-End-Server ausrichten. Klassische PC- und Notebook-Speicher für den Bildungs- und Unternehmensbereich verlieren dadurch an Priorität.
Der Speicherkrisen-Preisindex von 3DCenter.org zeigt bereits seit Ende 2025 einen klaren Aufwärtstrend – sowohl bei Arbeitsspeicher als auch bei Grafikspeicher. Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf Endgerätepreise, Serverhardware und Ersatzteilkosten aus.
Prozessoren: Fokus auf KI verändert den Markt
Auch im Prozessoren-Markt verschieben sich die Prioritäten. Laut Berichten von Handelsblatt und Ad-hoc-News konzentriert sich insbesondere Intel verstärkt auf KI-optimierte Chips und Rechenzentrumsprozessoren. Produktionskapazitäten für klassische PC- und Notebook-CPUs werden dadurch teilweise reduziert oder zeitlich nachrangig behandelt.
Für den PC-Markt bedeutet das: bestimmte Prozessorserien sind nur eingeschränkt verfügbar, während gleichzeitig die Einkaufspreise steigen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung 2026 weiter verstärkt und wir mit längeren Lieferzeiten rechnen müssen.
In Kombination mit steigenden Speicherpreisen kann dies dazu führen, dass komplette Gerätekonfigurationen spürbar teurer werden oder kurzfristig nicht verfügbar sind.
Fazit: "Planung wird wichtiger denn je."
Die beschriebenen Marktentwicklungen führen dazu, dass IT-Beschaffung im Bildungsbereich anspruchsvoller wird.
Unser Ziel ist es, Schulen und Schulträger nicht kurzfristig zu alarmieren, sondern langfristig zu unterstützen. Wer sich frühzeitig mit den aktuellen Marktbedingungen auseinandersetzt, kann Risiken minimieren und Handlungsspielräume sichern. Zum Beispiel durch angepasste Zeitpläne, alternative Gerätekonfigurationen oder priorisierte Investitionen.
Steigende Preise und eingeschränkte Verfügbarkeiten werden den IT-Markt im Jahr 2026 voraussichtlich begleiten. Für Bildungseinrichtungen bedeutet das vor allem eines: Planung wird wichtiger denn je.
Wir empfehlen, anstehende IT-Projekte und Beschaffungen frühzeitig zu prüfen und aktuelle Marktbedingungen in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Gerne unterstützen wir dabei beratend und praxisnah.
Quellen/ Marktanalysen:
- PC-WELT: Prognosen zu steigenden Hardwarepreisen
- heise online: Entwicklung der RAM- und Notebookpreise
- Handelsblatt: Auswirkungen des KI-Booms auf Halbleiterpreise
- 3DCenter.org: Speicherkrisen-Preisindex
- ad-hoc-news: Intel opfert PC-Chips für KI-Offensive



